Die Anlage sollte in strenge geometrische Formen eingebettet werden und aus vier Pflanzbeeten bestehen. Wegen der Hanglage mussten zwei Trockenmauern aus heimischem roten Sandstein errichtet werden. Die Pflanzbeete wurden mit Pfälzer Granitsteinen und mit niederen Buchspflanzen eingefasst. Eine auf der Westseite errichtete mit wildem Wein berankte Holzpergola und 2 Sitzbänke sollten die Besucher des Kräutergartens zum Verweilen einladen. Als Sicht- und Windschutz wurde die Pergola nach Westen mit einer Hainbuchenhecke begrenzt.  Die beiden Trockenmauern wurden nach Süden mit einer Wildrosenhecke und nach Norden mit Büschen

bepflanzt.  Ein Holunderbusch im Osten rundet die ganze Anlage ab. Die Kosten für den Kräutergarten wurden mit rd. 50.000 DM veranschlagt. 


Von der ersten Idee (1996) über die Planung bis zur Fertigstellung vergingen rd. 5 Jahre. Der Pflanzplan der vier Beete wurde in Zusammenarbeit mit Frau Berger und Herrn Apotheker Friedrich Kuntz aus Bundenthal erstellt. Dabei wurde wegen der besseren Übersichtlichkeit eine Gliederung der Beete wie folgt vorgenommen:

 

2 Beete mit Küchenkräutern

1 Beet   mit Heilkräutern und

1 Beet   mit Duftkräutern.


Die Anlage wurde ergänzt mit einer Schautafel auf der sich neben dem Gartenplan auch eine Legende von Heil-, Küchen- und Duftkräutern mit ausführlichen Erläuterungen befindet.

Neben den Pflanzen selbst befinden sich kleine Namensschildchen mit einer Kurzerläuterung. Damit haben die  Besucher Gelegenheit die Pflanzen  besser zu erkennen und sich vor Ort über die verschiedenen Wirkungsweisen zu informieren.  

Als Zugänge zum Kräutergarten wurden zwei Wege angelegt, die mit Rindenmulch belegt wurden.


Der Dahner Kräutergarten

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